Rauchentwicklung, Person im Gebäude

91-Jähriger stirbt bei Brand in einem Wohnhaus in Haldenwang

In einem Wohnhaus in Haldenwang brach am Montagvormittag ein Feuer aus. Ein Mann kam dabei ums Leben. Der Schaden ist laut Polizei beträchtlich.

In Haldenwang bei Kempten ist am Montagvormittag (9.2.2026) bei einem Wohnhausbrand ein 91-jähriger Mann gestorben. Etwa 70 Einsatzkräfte waren in dem Weiler Fleschützen im Einsatz. Die Polizei geht von einem Schaden von 100.000 Euro aus.

Laut Kreisbrandinspektor Robert Keppeler, der den Einsatz leitete, ging um 10.35 Uhr der Alarm ein. Im Wohnteil des Bauernhofgebäudes stand das Erdgeschoss in Vollbrand. Eine Person wurde zunächst als vermisst gemeldet – ein Angehöriger und Nachbar hatte noch versucht, sie zu retten, allerdings war das Feuer dafür bereits zu weit fortgeschritten, heißt es vor Ort. Gegen Mittag bestätigte die Polizei schließlich: Der vermisste 91-Jährige hat bei dem Brand sein Leben verloren.

Etwa Feuerwehrkräfte aus Börwang, Haldenwang, Wildpoldsried, Kempten, Lauben und Leubas waren zu dem Einsatz gerufen worden.

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilt, konnten sich andere Bewohner noch aus dem Haus retten. Eine 87-Jährige erlitt demnach eine leichte Rauchgasvergiftung.

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60 bis 70 Feuerwehrkräfte aus Börwang, Haldenwang, Wildpoldsried, Kempten, Lauben und Leubas waren zu dem Einsatz gerufen worden. Die engen Straßen des gesamten Weilers standen am Vormittag voller Feuerwehrfahrzeuge, Schläuche leiteten Löschwasser zur Brandstelle. Die Löschwasserversorgung war für die Einsatzkräfte eine Herausforderung, sagt Keppeler. Die vielen Einsatzkräfte waren nötig, um die knapp zwei Kilometer lange Schlauchverbindung herzustellen. Für den Erstangriff wurde zudem Wasser aus landwirtschaftlichen Wasserfässern genutzt. Neben den Feuerwehrkräften war der Rettungsdienst mit knapp zehn Personen im Einsatz, außerdem die Polizei und laut Polizeipressestelle das THW.

Gegen 11.30 Uhr war der Brand bereits gelöscht. Verkohlte Fensterrahmen und die verrußte Fassade zeugten von dem Feuer, in der Luft lag ein beißender Geruch, über den Boden floss Löschwasser. Im Obergeschoss des Gebäudes waren durch die Fenster Atemschutzträger der Feuerwehr zu sehen. Sie warfen nach und nach Teppich, Bodendielen und etwa eine Matratze hinaus.

Denn: Die Feuerwehr vermutete Glutnester in der Zwischendecke, erklärte Keppeler. Gegen Mittag zogen die ersten Kräfte wieder ab, die meisten von ihnen werden noch bis zum Nachmittag beschäftigt sein, die Glut zu löschen, sagte Keppeler.

Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen.

 


Einsatzart Brand
Alarmierung Rauchentwicklung (Person in Gefahr) 1. Einsatz, Starke Rauchentwicklung, Person im Gebäude
Einsatzstart 9. Februar 2026 10:35
Mannschaftstärke 29
Einsatzdauer 20:15